Die israelische Stadt Lod liegt nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Tel Aviv entfernt. Doch sie steht wie wenige andere Städte sinnbildlich für den Nahost-Konflikt. Vor diesem realen Hintergrund spielt der Musik-Film “Junction 48”. Eine Zusammenarbeit zwischen dem israelischen Filmemacher Udi Aloni und dem palästinensischen Hip Hop-Star Tamer Nafar. Auf der Berlinale im vergangenen Jahr wurde der Film mit dem Panorama-Publikumspreis geehrt.
Ja, es ist schon wieder so ein Lifestyle-Ding: Zero Waste. Minimalismus als Lebenseinstellung. Gemeint ist damit, bei allen möglichen Dingen des Alltags auf Verpackung zu verzichten.
Musikhören auf dem Smartphone ist heute Standard. Aber Musik-Apps, die als eigenes Format funktionieren, sind noch immer selten. Nur wenige Musiker probieren das aus wie Brian Eno, der jetzt seine dritte App “Reflection” veröffentlicht hat. Sie wirkt nur auf den ersten Blick etwas altmodisch.
Popmusik aus den Charts ist nur billige Kommerzmusik, Hollywood-Filme taugen nichts und Street Art ist bloß Unterhaltung für die Subkultur? Mainstream-Musik und -Kunst haben einen schlechten Ruf. Doch wie aktuell ist das noch, fragt Ina Plodroch in einem Scala-Schwerpunkt.
Platte auflegen und ein Album vom ersten bis zum letzten Ton durchhören – in Zeiten von Streaming scheint das anachronistisch. Das “zakk” in Düsseldorf widmet dem Format deshalb ein ganzes Festival.
Eigentlich steht in Popsongs der Refrain oder Chorus im Mittelpunkt. Doch seit elektronische Musik wie Deep House, Tropical House oder Future Pop die Charts erobert, hat sich in der Struktur der Songs ein neuer Höhepunkt etabliert: der Drop.
“Gated Communities” sind in vielen Teilen der Welt weit verbreitet, und auch in Deutschland nimmt der Trend dieser “modernen Wohnanlagen” zu. Aber wie leben die Menschen dort? Was ist eigentlich dran an den Vorurteilen von “eisernen Sicherheitszäunen” und “bewaffnetem Wachpersonal”?
Anfang nächsten Jahres, wenn Barack Obama und seine Familie ausziehen, soll Donald Trump mit seiner im Weißen Haus einziehen, doch die will im Trump-Tower bleiben.
Man nennt es “Horror Jazz” – aber eigentlich macht die Band Bohren & der Club of Gore vor allem: ihr Ding. Und das ist seeeeehr langsame Musik. Die enorme Spannung erzeugt. Ina Plodroch stellt sie vor.
Das Film Festival Cologne, bislang unter dem Namen Cologne Conference bekannt, zeigt Fernsehserien auf der Kino-Leinwand. Der Schwerpunkt liegt dabei auf europäischen Serien. WDR 3 Film- und Serienkritikerin Simone Schlosser hat sich mit dem Programm beschäftigt.