Hannah Rau

Hannah Rau interessiert sich nicht für Hochglanz. Stattdessen wendet sie sich lieber dem Abseitigen zu. Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, bedeutet für Hannah: vor allem das in den Blick zu nehmen, was andere übersehen; lieber die kleinen als die großen Bühnen zu beleuchten; den Debutautor kennenzulernen, nicht den Beststeller; dem Schiefen Aufmerksamkeit zu schenken und die Geschichten hinter den Brüchen zu erzählen. Raum dafür findet sie in ihren Rezensionen, Features und Podcasts u.a. für WDR, Viertausend Hertz, Deutschlandradio und den Argon Verlag.

Unser Kleiderwahnsinn und seine Öko-Bilanz

- 8. Juli 2021 -

Unsere Kleidung verursacht wahnsinnig viel CO2 und gehört damit zu den größten Klimakillern. Sie macht aber auch unsere Umwelt kaputt – zum Beispiel durch Mikroplastik, das im Meer landet. Im Podcast Quarks Daily Spezial spreche ich darüber, wie unsere Kleidung ökologischer und fairer werden kann.

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Zu viel: Burn-Out in der Rushhour des Lebens

- 5. Juli 2021 -

Erfolg im Beruf, drei Kinder, eine glückliche Ehe: Mit Anfang 30 hat Charlotte alles, was sie sich immer erträumt hat. Doch dann läuft sie gegen einen Türrahmen, bricht zusammen und glaubt, eine Hirnblutung zu haben. Der Arzt attestiert etwas anderes: Überlastung.

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Social Media in der Gegenwartsliteratur

- 4. Dezember 2020 -

SchriftstellerInnen kommen längst nicht mehr umhin, sich im Netz zu bewegen und sich mehr oder weniger öffentlich in sozialen Medien zu verhalten. Ein Beitrag darüber, wie SchriftstellerInnen Twitter, Facebook und Instagram nutzen und wie die sozialen Medien wiederum ihre Schreibweise beeinflussen.

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1968 in der DDR

- 8. Juli 2018 -

Ich habe das Jubiläumsjahr der 68er genutzt, um einen Blick nach Ostberlin zu werfen. Denn der utopische Zeitgeist, der in der ganzen Welt junge Menschen auf die Straße trieb, war auch in der DDR zu spüren. Die 20-Jährigen wollten jung sein, frei und modisch. Der Wunsch nach Freiheit verband sich mit der Idee eines demokratischen Sozialismus. Dabei interessierten sich die ostdeutschen Jugendlichen weniger für Rudi Dutschke als für Alexander Dubček und den Prager Frühling. Als in Prag sowjetische Panzer allen Freiheitsbemühungen ein gewaltvolles Ende setzten, gingen in Ostberlin junge Menschen auf die Straße und verteilten Flugblätter. Daran erinnert sich heute kaum einer. Das wollte ich ändern – und habe in einer vierteiligen Rundfunkreihe für WDR 3 an den Mut und das Lebensgefühl der Ost-68er erinnert. Dafür habe ich den Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis erhalten.

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Mein Lieblingsjob des Jahres zum Nachschauen: youtu.be/1Lrc_FWQcDY

Gibt es einen deutschen Popkanon? Ich sage Samstag im Stream bei der @lieblingsplatte "Scheiß auf Kanon" und schaue, was @PhilippHolstein dazu meint. lieblingsplatte-festival.de/2020/12/04/gib…