Die Zeiten für Musikvideos scheinen nie besser gewesen zu sein. Denn selten wurde so viel mit dem Medium experimentiert wie aktuell. Beyoncé und Frank Ocean haben mit Visual Alben die Grenzen des Kurzclips gesprengt. Immer mehr Musiker experimentieren wie Björk oder den Gorillaz mit Virtual Reality. Welche Rolle spielen diese Entwicklungen beim Oberhausener MuVi-Preis?
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Für die einen war es eine Revolution – für die anderen ist es immer noch der Untergang der Pop-Musik. Kaum ein Effekt ist so umstritten wie Auto-Tune. Trotzdem ist er 20 Jahre nach der Erfindung präsent wie nie. Kanye West, Bon Iver, Daft Punk, Drake, LGoony, Trap, Hip-Hop, Cloudrap, Folk – die Liste der Autotune-Freunde wächst immer schneller.
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Techno gehört in den Club – es ist Musik für den ewigen Tanz, für viele aber auch der Soundtrack für das Berlin nach der Wende und eines der jüngsten Popkultur-Phänomene.
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Wie verändert die Digitalisierung unsere Lebenswelt? Das ist die Grundfrage der Medienkünstlerin Britta Thie. Ihr neuestes Projekt ist die Sitcom “The Superhost”: Eine Satire auf den Bewertungswahn im Internet.
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True Crime-Formate haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Der Netflix-Film “Casting JonBenet” hat seine eigene Art, sich einem ungeklärten Mordfall anzunähern – halb dokumentarisch, halb fiktional.
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Special Effects erzeugen in Filmen nicht nur Dinge, die es im echten Leben nicht gibt. Neuerdings lassen sie immer häufiger auch tote Stars aufleben.
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Die Revolution findet nicht im Fernsehen statt sondern Online. Webserien wie “Wishlist”, “Night School” oder “Cold” setzen neue Trends. Das Serienfestival “Séries Mania” reagiert darauf mit dem ersten eigenen Wettbewerb nur für Webserien.
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Serien werden längst nicht mehr alleine fürs Fernsehen produziert. Immer häufiger finden sie ihren Weg auf die große Leinwand. Eines der wichtigsten Festivals für neue TV-Serien ist die “Séries Mania” in Paris. Zu den Gewinnern gehört in diesem Jahr auch eine deutsche Serie.
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Die Beatles haben es einst vorgemacht, ohne großes Gewese gingen ihre Songs einfach los. Mitte der 1980er-Jahren dauerte das instrumentale Intro hingegen im Durchschnitt um die 22 Sekunden. 2015 waren es dann wiederum nur noch fünf Sekunden. Das Intro – ein Opfer der Aufmerksamkeitsökonomie?
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Nicht nur der Sound der Pophits hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert – auch die Art, wie sie geschrieben werden. Die großen Musiklabels und –verlage setzen stärker auf den kreativen Input von Songwritern. Viele Hits entstehen daher neuerdings in Songwriting Camps, in denen Komponisten und Produzenten in Teams zusammen arbeiten.
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