Wiederveröffentlichungen alter Klassiker gehören fest zum Weihnachtsgeschäft. In diesem Jahr scheint es allerdings viel mehr davon zu geben, als zuvor.
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Im April 1983 präsentierte der Stern seine Titelstory: die privaten Tagebücher von Adolf Hitler. Eine Weltsensation! Doch nur wenige Tage stellte sich heraus: die Bücher waren gefälscht. Der Stern selbst hat den Skandal in einem Podcast aufgearbeitet. Auf RTL+ gibt es außerdem eine Fernsehserie darüber. “Faking Hitler” ist unterhaltsam, aber nicht zwingend,
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Alle lieben Sex Education. Aber warum interessieren sich Erwachsene plötzlich wieder für Highschool-Dramen? Hab ich mich gefragt und mir in der Wochenzeitung “Die Zeit” Gedanken dazu gemacht. Und jetzt redet euch bitte nicht mit Gillian Anderson raus.
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Zwei Filme über weibliche Selbstermächtigung: In “Respect” befreit sich Aretha Franklin aus toxischen Beziehungen und wird zu weltweit gefeierten Queen of Soul. In “Hoffnung” verarbeitet eine Frau ihre Krebsdiagnose und entdeckt dabei ihre Partnerschaft neu.
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Mit “Szenen einer Ehe” hat der schwedische Regisseur Ingmar Bergmann einen Nerv getroffen. Der Film über ein Ehepaar – der damals auch als Serie lief – ist heute noch so aktuell wie Anfang der 70er. Trotzdem gibt es jetzt einige Neuadaptionen – nicht jede davon hätte es zwingend gebraucht. Sehenswert sind sie trotzdem.
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Adele Adkins ist mit neuem Album zurück. Sie verarbeitet darin die Trennung von ihrem Ehemann und dröselt den Herzschmerz auf Albumlänge auf und jeder kann ihr beim Heulen zuhören.
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Avicii wurde lange wie viele andere EDM DJs nur belächtelt. Durch seinen Tod vor gut drei Jahren hat er der Szene dazu verholfen, ernster genommen werden. Die neu veröffentlichte Biografie liefert ein Porträt der 2010er Jahre zwischen EDM, Opioid-Krise und vermehrten psychischen Krankheiten.
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Ich habe alle Bücher von Édouard Louis gelesen. Zugegeben, das ist ein bisschen so, wie sich mit Büchners Gesamtwerk zu brüsten. Als ich die Ankündigung des Verlags für sein neues Buch las, war mein erster Gedanke: “Noch einmal?” Hat Louis seine Familie inzwischen nicht häufig genug bespiegelt? Doch die Lektüre hat mich überzeugt. Erst durch dieses wieder und wieder beleuchten, schafft Louis eine Atmosphäre der Intimität und erreicht damit so etwas wie Begegnung, sogar Nähe zweier völlig fremder Milieus. Unbedingt lesen – von Anfang an!
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In “Lieber Thomas” erzählt Andreas Kleinert das Leben von Thomas Brasch – eine bewegende Mischung aus Familiendrama, Lovestory und Künstlerbiographie. Auch Edgar Wright versucht in “Last Night in Soho” einen Genre-Mix mit kleinen Schwächen.
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Lange Arbeitszeiten, unsichere Zukunftsaussichten, aber dafür das Hobby zum Beruf gemacht. So blicken junge Menschen auf ihre Jobs im Literaturbetrieb.
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